Liebe Frau Merkel, es wird Zeit...

Atomstrom ist Mist. Kernkraft ist Wahnsinn. Die aktuellen Ereignisse in Japan zeigen, dass Kernkraft niemals sicher sein kann. Das Problem ist nur: unsere Regierung ist nur ein Spielball der Atomlobby. Daran ändert auch das Moratorium nichts, mit dem die Regierungskoalition nun noch schnell die Wahlen gewinnen will, bevor sie wieder den Interessen der Kernkraft-Befürworter nachgibt.

Die Atom-Lüge

Das Tragische: die Atompolitik wird schon seit Jahren, ach was, von Anfang an, auf Kosten unserer Kinder betrieben. Kurzfristige Gewinnsteigerung einzelner Konzerne und Personen stehen im Vordergrund. Es ist doch völlig klar und von Anfang an bekannt, dass es für den radioaktiven Abfall kein Endlager geben kann. Es ist klar, dass Kernkraftwerke immer ein Restrisiko haben. Und es ist klar, dass die Kosten für Castor-Transporte, Zwischenlager und Endlager-Erkundung immer von der Allgemeinheit getragen werden. Nur die Gewinne, die streicht die Atomwirtschaft in die eigene Tasche.

Kernkraftwerke sind NIE sicher!

Die Katastrophe in Japan zeigt, dass kein Kernkraftwerk sicher ist. Nicht mal in einem Hoch-Technologieland wie Japan. Noch vor wenigen Tagen sah Frau Merkel keinerlei Veranlassung, an der unsinnigen Verlängerung der Atomkraftwerk-Laufzeiten tewas zu ändern. Aber nun wächst der Druck der Straße: plötzlich macht die Regierung eine Kehrtwende und erklärt, man müsse alles noch einmal überprüfen. Dabei dürfe es keine "Tabus" geben. Wie bitte? Und vorher: gab es in dem Gesetzgebungsverfahren tabus? Offensichtlich ja, und das liegt auch auf der Hand: Tabu war, den Ausstieg aus der Kernkraft zu überdenken. Es ist erbärmlich, wie sich die Regierungspolitiker offensichtlich von wenigen Lobbyisten beeindrucken lassen. Warum auch immer...

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Warum sind CDU-Politiker lern-resistent?

Die Halbwertszeit der aktuellen Atompolitik beträgt nur wenige Tage oder Wochen. Nur leider beträgt die Halbwertszeit des radioaktiven Materials eben Jahrzehnte und Jahrhunderte. Noch heute sind die Folgen von Tschernobyl zu spüren, etwa in Pilzen und Tieren, die Pilze fressen. Die Geschichte zeigt klar und deutlich, dass man schon vor langer Zeit die Forschungen über alternative Ernergiequellen hätte forcieren müssen. Das Argument, dass man heute die Kernkraftwerke nicht einfach abschalten können, ist fadenscheinig. Wenn man rechtzeitig nur mal kurz nachgedacht hätte, dann hätte jeder halbwegs intelligente Mensch erkennen müssen, dass wir auf einem Irrweg taumeln.

Restrisiko Atomkraft

Gestern habe ich, ich weiß nicht mehr wo, ein schönes Sinnbild gehört: wenn man auf einem Schwebebalken balanciert, dann ist das nicht so schwierig. Er ist nur einen Meter hoch, und wnn man abspringt, landet man sicher auf den Füßen. Die Regierung und alle Atomstrom-Befürworter suggerieren, dass dieses "Restrisiko" beherrschbar sei. Nur leider ist der "Atom-Schwebebalken" nicht einen Meter über dem Boden, sondern in hundert Meter Höhe zwischen zwei Wolkenkratzern angebracht. Auch wenn es an sich ganz einfach zu sein scheint. Aber bei ein Absturz fällt man ins Bodenlose. Mit der Kernkraft verhält es sich ähnlich: natürlich ist die Technologie unter normalen Umständen beherrschbar. Nur leider gibt es viel zu viele nicht voraussagbare Risiken: Naturkatastrophen, Terroranschläge oder einfach nur menschliches Versagen lassen sich nie ausschließen. Nicht erst seit Japan ist klar: Atomstrom ist ein riesiges Risiko.

Bürger, an die Urnen...

Atomkraft - Nein Danke ButtonDaher bleibt nur eines: Atomkraftwerke abschalten und Kernkraft als Energiequelle zu den Akten legen. Und da diese Regierung das niemals glaubhaft umsetzen wird, bleibt nur eins: Bürger, an die Urnen. Wählt CDU und FDP ab, damit auch unsere Kinder noch eine Perspektive auf ein sauberes Leben haben und diese Land eine Perspektive in Sachen verantwortbarer Energiepolitik bekommt.

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